Ziel: Untersuchung der Arbeitsunfähigkeit bei Menschen mit ankylosierender Spondylitis (AS) in Bezug auf Korrelate und Bewältigungsmechanismen. Methoden: Die Stichprobengruppe (n = 133) wurde aus 2 Quellen rekrutiert: 1) konsekutive Patienten, die über einen Zeitraum von 6 Monaten ambulante Kliniken besuchten, und 2) eine Zufallsstichprobe von Mitgliedern der National Ankylosing Spondylitis Society. Wir verwendeten eine Querschnittsbefragung mit Daten, die durch selbstverwaltete Fragebögen und Telefoninterviews mit einer zufällig ausgewählten Teilstichprobe (n = 6) gesammelt wurden.

Ergebnisse: Die Mehrheit der Teilnehmer waren Männer. Das Durchschnittsalter betrug 49 Jahre, die mittlere Krankheitsdauer 28 Jahre. Einunddreißig Prozent waren aufgrund von AS nicht in der Lage zu arbeiten, weitere 15% berichteten von Veränderungen in ihrem Arbeitsleben, die auf AS zurückzuführen waren (z. B. Arbeitszeitverkürzung, Arbeitsplatzwechsel). Im Vergleich zur Vollzeitbeschäftigung war Arbeitsunfähigkeit mit Älterwerden, längerer Krankheitsdauer, niedrigerem Bildungsstandard, Komorbidität, größerer körperlicher Beeinträchtigung, Schmerzen, Müdigkeit, Steifheit, ängstlicher und depressiver Stimmung und geringerem Selbstwertgefühl verbunden. Deskriptive Daten fügten weitere Einblicke in die Erfahrung von Arbeitsunfähigkeit und die Bewältigung von AS in einer Arbeitsumgebung hinzu.

Schlussfolgerung: Arbeitsunfähigkeit ist einer weiteren Untersuchung wert, um genaue Prävalenzraten und psychosoziale Implikationen zu bestimmen. Arbeitsunfähigkeit könnte mit einfachen Interventionen oder Anpassungen am Arbeitsplatz angegangen werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.